Für Subunternehmer
TMS für Subunternehmer von DHL, Dachser, Schenker & Co.
Der Auftrag kommt fertig herein, die Wechselbrücke steht an der Rampe, und die Marge entsteht in der Auslastung. UniSync TMS ist die Betriebssicht, die im Portal des Auftraggebers fehlt.
Wer im Netzverkehr fährt, hat ein anderes Problem als eine Spedition mit eigenem Vertrieb. Die Touren sind bekannt, die Sätze sind verhandelt, das Portal des Auftraggebers sagt, was wann abgefahren sein muss. Was es nicht sagt: ob Ihr Fahrer nächste Woche Urlaub hat, ob die ADR-Bescheinigung noch gültig ist, ob sich die Tour zu diesem Satz überhaupt rechnet und wie Ihr Arbeitszeitnachweis am Monatsende aussieht.
Diese Sicht ist Ihre Sicht — und sie steht in den meisten Betrieben in Excel, WhatsApp und einem Ordner mit Kopien. UniSync TMS legt sie auf eine Fläche, ohne dass Sie am Ablauf mit Ihrem Auftraggeber etwas ändern müssen.
Feste Touren, feste Verkehrstage
Im Netzverkehr wiederholt sich fast alles. Touren bekommen Verkehrstage und erscheinen automatisch an den richtigen Tagen — inklusive Feiertagen je Bundesland, befristeter Laufzeit und einzelner Ausnahmen.
Wechselbrücke und Koffer
Ladungen hängen an der Tour, nicht am Fahrzeug. Zugmaschine und Anhänger sind verknüpft, sodass beide Fälligkeiten und beide Ausfälle in derselben Planung auftauchen.
Der Auftraggeber fragt nach
Statusmeldungen, Fotos und Unterschriften kommen aus der Fahrer-App und hängen an der Tour. Wer wann wo war, ist belegbar, ohne den Fahrer anzurufen.
Die Marge liegt in der Auslastung
Leerfahrten und unausgelastete Fahrer fallen in der Wochenansicht auf, bevor der Monat gelaufen ist. Die Kalkulation rechnet Lohn, Abschreibung und Fixkosten je Tour gegen den vereinbarten Satz.
Auftragsübernahme
Wie die Aufträge ins System kommen.
Ehrlich getrennt nach dem, was automatisch läuft, und dem, was über den KI-Import geht. Die genannten Unternehmen sind Auftraggeber unserer Nutzer — es besteht keine Partnerschaft und keine Zertifizierung.
DHL Group (Freight und Paket)
Für DHL-Aufträge gibt es einen eigenen Import: Aufträge werden automatisch eingelesen und als Touren angelegt, wiederholte Importe erzeugen keine Dubletten. Begegnungsverkehre und feste Partner lassen sich je Betrieb aus dem Import ausnehmen.
Dachser, DB Schenker, DSV, Hellmann
Für diese Netze gibt es keine fertige Schnittstelle — und wir behaupten auch nicht, dass es eine gäbe. In der Praxis läuft es über den KI-Tour-Import: Auftrags-PDF oder Excel hochladen, Kunde, Adressen, Ladung und Zeitfenster werden erkannt, der Disponent prüft nur noch.
Eigene Auftraggeber und Direktkunden
Je Kunde lassen sich Ansprechpartner, Rechnungsadresse, eigener Tarif und die relevanten Ladungs-Spalten hinterlegen. Der Kundentarif überschreibt beim Anlegen einer Tour den Standardpreis.
Der KI-Tour-Import ist dabei kein Notbehelf, sondern für heterogene Auftraggeber oft der praktischere Weg: Er nimmt, was der Kunde ohnehin schickt — PDF, Excel oder eine Mail mit Fließtext — und macht daraus einen Tourvorschlag, den der Disponent prüft und freigibt. Er gehört zum Pro-Umfang.
Nachweise
Was Sie am Monatsende in der Hand haben.
Im Netzverkehr entscheidet nicht die einzelne Tour, sondern der Nachweis. Drei Dinge fallen bei UniSync TMS nebenbei an, weil sie aus den echten Touren kommen und nicht aus einer zweiten Erfassung:
- Arbeitszeitnachweise je Fahrer und Monat, gerechnet aus Touren, Abwesenheiten und Pausen — als PDF pro Fahrer oder als Sammel-Export für die Buchhaltung.
- Rechnungen im ZUGFeRD-Format mit DATEV-Export, sodass die Buchhaltung nichts nachtippt.
- Statusmeldungen, Fotos und Unterschriften aus der Fahrer-App, die an der Tour hängen bleiben — inklusive optionalem Standort zum Zeitpunkt der Meldung.
Dazu kommt der Fuhrpark mit Fälligkeits-Ampel für TÜV, UVV, ADR, Fahrtenschreiber und Feuerlöscher. Ein Fahrzeug, dessen Frist abgelaufen ist, lässt sich nicht mehr in eine Tour ziehen — das ist bei einer Netzkontrolle mehr wert als jede Erinnerungsmail.
Wie das Ganze gegen Excel, WhatsApp und ein altes Windows-TMS steht, zeigt der TMS-Vergleich. Die Grundlagen für Betriebe ohne Lager stehen auf der Übersichtsseite TMS für Frachtführer.
Häufige Fragen
Fragen aus dem Netzverkehr.
Wir fahren ausschließlich für ein Netz. Lohnt sich ein eigenes TMS?
Das Portal Ihres Auftraggebers zeigt dessen Sicht: welche Tour wann abgefahren sein muss. Es zeigt nicht, welcher Ihrer Fahrer noch Urlaub hat, wessen ADR-Schein abläuft, ob sich der vereinbarte Satz nach Lohn und Abschreibung noch rechnet und wie Ihr Arbeitszeitnachweis aussieht. Genau diese Betriebssicht fehlt Ihnen sonst.
Gibt es eine Schnittstelle zu unserem Auftraggeber?
Für DHL-Aufträge gibt es einen automatischen Import. Für andere Netze gibt es derzeit keine fertige Schnittstelle; dort läuft die Übernahme über den KI-Tour-Import aus PDF, Excel oder Freitext. Wenn Ihr Auftraggeber ein eigenes Austauschformat bereitstellt, prüfen wir den Aufwand auf Anfrage — ein Versprechen vorab geben wir dafür nicht.
Wir geben Touren an eigene Subunternehmer weiter. Geht das?
Ja. Eine Tour kann ganz oder für einen Zeitraum vergeben werden. Ist der Subunternehmer selbst UniSync-Kunde, erscheint die Tour inklusive Strecken und Notizen in seinem Mandanten, und der Status läuft zum Auftraggeber zurück. Preisvereinbarungen mit dem Subunternehmer lassen sich hinterlegen und werden bei der Vergabe vorbelegt.
Unsere Fahrer sprechen kaum Deutsch. Funktioniert die App trotzdem?
Die Fahrer-App gibt es in 13 Sprachen, darunter Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch, Bulgarisch, Kroatisch, Serbisch, Albanisch, Ungarisch, Usbekisch und Kirgisisch. Jeder Fahrer stellt seine Sprache selbst ein; die Disposition arbeitet weiter auf Deutsch.
Was passiert, wenn der Fahrer kein Netz hat?
Die App arbeitet offline weiter. Statusmeldungen, Fotos und Unterschriften werden lokal gespeichert und nachgeliefert, sobald wieder Empfang da ist. Der Fahrer muss nichts wiederholen.
Rechnet sich das bei unseren Margen?
Die Abrechnung läuft pro eingesetztem Fahrer- oder Fahrzeug-Tag: 5 € für Standard, Pro regulär 8 € und während der Aktion ebenfalls 5 €. Tage ohne Einsatz kosten nichts, es gibt keine Setup-Gebühr und keine Mindestlaufzeit über einen Monat hinaus. Ein Fahrer mit 21 Einsatztagen kostet 105 € im Monat.
Demo
Mit Ihren Touren, nicht mit Musterdaten.
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