Vergleich
TMS-Vergleich: Excel, WhatsApp und Alt-Software.
Drei Arbeitsweisen, nach Kategorie verglichen statt nach Produktnamen — inklusive der Punkte, an denen UniSync TMS der falsche Weg ist.
Die wenigsten Betriebe stehen vor der Frage „welches TMS“. Sie stehen vor der Frage, ob es überhaupt eines braucht. Denn disponiert wird längst — nur eben mit einer Excel-Datei, einer WhatsApp-Gruppe und einem Disponenten, der den Rest im Kopf hat. Das funktioniert bis zu einer bestimmten Größe erstaunlich gut und ist deshalb kein Fehler, sondern ein Zwischenstand.
Der Vergleich unten stellt diesen Zwischenstand einem klassischen Windows-TMS und UniSync TMS gegenüber. Er nennt bewusst keine Wettbewerbernamen: Funktionsumfänge unterscheiden sich je Version und Paket, und ein „Test“, den wir selbst geschrieben haben, wäre keine Information, sondern Werbung.
Gegenüberstellung
Zehn Kriterien aus dem Alltag.
| Kriterium | Excel & WhatsApp | Windows-Alt-TMS | UniSync TMS |
|---|---|---|---|
| Wo es läuft | Ein Rechner, eine Datei, ein Stand | Windows-Arbeitsplatz im Büro, oft per Terminalserver | Browser und Handy, jeder Arbeitsplatz und unterwegs |
| Gleichzeitig arbeiten | Nein — wer zuletzt speichert, gewinnt | Meist ja, Änderungen erst nach Neuladen sichtbar | Ja, Änderungen in unter einer Sekunde auf jedem Bildschirm |
| Fehler beim Zuordnen | Fallen erst an der Rampe auf | Je nach System teilweise geprüft | Doppelbelegung, Urlaub und Fahrzeugausfall werden sofort markiert |
| Fahrer-Anbindung | Telefon und WhatsApp | Oft gar nicht oder als Zusatzmodul | Eigene App für iPhone und Android, 13 Sprachen, offlinefähig |
| Urlaub und Abwesenheiten | Zweite Datei, manuell gerechnet | Meist getrennte Personalsoftware | In derselben Planung, Anspruch nach BUrlG automatisch gerechnet |
| Fristen im Fuhrpark | Erinnerung im Kalender, wenn überhaupt | Vorhanden, häufig ohne Sperrwirkung | Ampel für TÜV, UVV, ADR, Fahrtenschreiber — gesperrte Fahrzeuge sind nicht verplanbar |
| Abrechnung | Nachtippen aus Listen | Modul, meist gegen Aufpreis | ZUGFeRD-Rechnungen und DATEV-Export inklusive |
| Preismodell | Scheinbar kostenlos, bezahlt in Arbeitszeit | Lizenz plus Module plus Wartung, oft Jahresvertrag | 5 € pro Fahrer- oder Fahrzeug-Tag im Einsatz, monatlich kündbar |
| Einführung | Sofort, aber ohne Struktur | Projekt mit Beratungstagen | Ein bis zwei Wochen, Stammdaten selbst oder per Excel-Upload |
| Wo die Daten liegen | Auf dem Rechner, Sicherung ungeklärt | Eigener Server, Backup in Ihrer Verantwortung | Hetzner Nürnberg und Falkenstein, eigene Datenbank je Kunde |
Die Spalte „Windows-Alt-TMS“ beschreibt die Merkmale, die uns in Betrieben typischerweise begegnen. Einzelne Produkte können davon abweichen — prüfen Sie das an Ihrem eigenen System.
Ehrlichkeit
Was UniSync TMS bewusst nicht ist.
Ein Vergleich ohne Gegenrichtung ist eine Anzeige. Deshalb die Punkte, an denen Sie bei einem anderen System besser aufgehoben sind:
- Sie kaufen Sendungen zu. Frachtenbörse, Tarifvergleich und Frachteinkauf gibt es nicht — UniSync plant eigene Fahrzeuge, nicht fremde.
- Sie betreiben ein Lager. Kommissionierung, Stellplatzverwaltung und Chargenverfolgung sind nicht vorgesehen.
- Sie fahren multimodal. See- und Luftfracht, Zollabwicklung und Carrier-übergreifende Sendungsverfolgung fehlen.
- Sie brauchen fertige Schnittstellen zu vielen Netzen. Automatisch eingelesen werden derzeit DHL-Aufträge; andere Auftraggeber laufen über den KI-Tour-Import aus PDF oder Excel. Details stehen unter TMS für Subunternehmer.
Wenn keiner dieser vier Punkte auf Sie zutrifft, sind Sie sehr wahrscheinlich im Zielbild: ein Frachtführer, der selbst fährt. Die Langfassung dazu steht unter TMS für Frachtführer.
Preislogik
Warum taggenau und nicht pro Nutzer.
Lizenzen pro Nutzer bestrafen Transparenz: Wer der Buchhaltung und dem Fuhrparkleiter einen Zugang gibt, zahlt mehr — also bekommen sie keinen. Lizenzen pro Fahrzeug bestrafen Saisonalität: Der Hänger, der von November bis März steht, kostet trotzdem.
UniSync TMS rechnet deshalb pro Einheit und Einsatztag. Eine Einheit ist ein Fahrer oder ein Fahrzeug, gezählt werden nur Tage mit tatsächlicher Zuordnung. Urlaub, Krankheit und Werkstatt kosten nichts, Benutzerkonten sind nicht limitiert. Standard liegt bei 5 €, Pro regulär bei 8 € und während der laufenden Aktion ebenfalls bei 5 €; ein Fahrer mit 21 Einsatztagen kostet damit 105 € im Monat. Alle Zahlen und die Gegenüberstellung von Standard und Pro stehen auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Fragen zum Wechsel.
Ab wann lohnt der Umstieg von Excel auf ein TMS?
In der Praxis zwischen dem fünften und dem zehnten Fahrzeug. Bis dahin hält ein Disponent den Plan im Kopf. Danach arbeiten zwei Leute an derselben Datei, Urlaubsstände stehen woanders, und der erste doppelt verplante LKW kostet mehr als ein Jahr Software. Ein harter Schwellenwert ist das nicht — der bessere Indikator ist, wie oft am Tag jemand anruft, um den aktuellen Stand zu erfragen.
Wir haben ein älteres Windows-TMS. Was gewinnen wir konkret?
Drei Dinge: eine echte Fahrer-App statt Telefon, Änderungen live auf allen Bildschirmen statt nach dem Neuladen, und einen Preis statt Lizenz plus Module plus Wartung. Was Sie verlieren können, ist Funktionsumfang, den Speditionen brauchen und Frachtführer nicht — Lager, Frachteinkauf, multimodale Ketten.
Warum vergleicht diese Seite keine konkreten Wettbewerber?
Weil wir Aussagen über fremde Produkte belegen müssten und Funktionsumfänge sich je Version und Paket unterscheiden. Ein erfundener „Test“ wäre unseriös und rechtlich angreifbar. Wir vergleichen deshalb die drei Arbeitsweisen, die uns in Betrieben tatsächlich begegnen — und zeigen in der Demo offen, was UniSync nicht kann.
Können wir unsere Daten wieder herausbekommen?
Ja, jederzeit. Touren, Stammdaten und Auswertungen lassen sich als Excel, PDF oder DATEV-Datei exportieren — auch nach Ende der Zusammenarbeit. Es gibt keine proprietären Formate und keine Ausstiegsgebühr.
Demo
Vergleichen Sie an Ihrem eigenen Fall.
Bringen Sie einen typischen Dispotag mit — aus Excel, aus dem Alt-TMS oder aus dem Kopf. Wir bauen ihn im Board nach und sagen auch, wo es nicht passt.